Zum Hauptinhalt springen
09. Oktober 2026

Natalja Böhm


Natalja Böhm wurde 1994 in Pochwistnewo (Russland) geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Nach ersten Jahren in der Nähe von Köln wuchs sie in der Pfalz auf. Sie studierte Osteuropäische Geschichte und Slawistik in Mainz und war anschließend als Sprachassistentin für das Goethe-Institut in der Ukraine tätig. Derzeit promoviert sie am Mykola-Haievoi-Zentrum der LMU München zu deutsch-ukrainischen Netzwerken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie untersucht, wie persönliche Netzwerke, wissenschaftliche Expertise und unterschiedliche politische Interessen die deutsch-ukrainischen Beziehungen prägten. Ihr besonderes Interesse gilt transnationalen Verflechtungen und deren langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Projekt knüpft sie daran an und macht die Umsiedlung der Galiziendeutschen anhand historischer Quellen, damaliger Presseberichte und heutiger Familienerinnerungen sichtbar.