Über das Projekt
Das Projekt „Gemeinsam erinnern?“ stärkt inklusive Perspektiven in der deutschen Erinnerungskultur und rückt bisher marginalisierte Migrationsgeschichten in den Mittelpunkt – mit Fokus auf (post-)sowjetische Erfahrungen. Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, jüdische Kontingentflüchtlinge und andere Gruppen aus der ehemaligen Sowjetunion bringen spezifische kollektive Erfahrungen mit, die in öffentlichen Gedenkformaten, Museen und Bildungsmedien bislang zu wenig Beachtung finden.
In einer einwöchigen Werkstatt- und Exkursionswoche kamen rund 19 ausgewählte Teilnehmende zusammen, um sich gemeinsam mit Fragen inklusiver Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche zentraler Institutionen (z. B. Gedenkstätte Marienfelde, Museum Friedland, DOMiD), moderierte Workshops, kreative Arbeitsphasen und ein interaktives Abschlussseminar mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.
Die Teilnehmenden entwickelten im Rahmen der Akademie eigene journalistische, didaktische oder museumspädagogische Formate, die nach Projektende in ihren jeweiligen Arbeitskontexten zur Anwendung kommen – sei es im Unterricht, in Ausstellungen, auf Social Media oder in Print und auf dieser Seite publiziert sind. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur weiteren Demokratisierung und Pluralisierung der Erinnerung.

















